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Posts mit dem Label "Pastoral" werden angezeigt.

Über Berufung: Ein Brief vom Apostel Matthäus

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Photo by Free-Photos licensed under CC BY 1.0 Gedankenimpuls zu Mrk 3,13-19 Ich bin Matthäus, ein ehemaliger Steuerbeamte. Ich schäme mich aber nicht, dazu zu bekennen, auch wenn in meiner Zeit Menschen, die solchen Beruf ausüben, keinen besonderen guten Ruf genossen. Der Apostel Bartholomäus genannt Natanael würde im Bezug auf meine Vergangenheit sofort sagen: Kann von ihm etwas Gutes kommen? Kann aus ihm etwas werden? Im möchte keine Antwort geben. Warum? Das verrate ich später. Aber ich meine, meine Vergangenheit gehört zu meiner Lebensgeschichte und somit zu meiner Berufungsgeschichte. Anders als Markus habe ich in meinem Evangelium in die Liste der Apostel, die wir gehört haben, hinter meinen Namen noch Zöllner eingefügt. Hat's jemand gemerkt?

In der kritischen Glaubensphase begleiten. Pastoral unter den indonesischen Studenten in Deutschland

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Mit Sonja Klinkenberg, die die Verbindung mit indonesischen Studierenden in Münster in Westfälen für viele Jahre gepflegt hat. Es gibt zur Zeit ungefähr 1.800 indonesischen Studenten in Deutschland. Unter ihnen sind auch die katholischen Studenten. Seit einigen Jahren habe ich sie, soweit die Zeit es erlaubt, pastoral begleitet. Eines habe ich gelernt: Die Studentenpastoral geht über den Beichtstuhl und den Gottesdienstraum hinaus . Von der Intensität der pastoralen Betreuung her gesehen gehören die katholischen Studenten zu den vernachlässigten Gruppen. Denn da sind die anderen Gruppen besser organisiert und von Indonesien aus personell und finanziell unterstützt. Für die pastorale Betreuung der evangelischen Studenten z.B. wird in Zusammenarbeit zwischen der evangelischen Kirche Deutschlands und Indonesiens ein Seelsorger angestellt, der von  Indonesien aus gesandt wird. Bei den katholischen sieht es ganz anders aus. Obwohl jeder weiß, dass die jetzigen Studierenden z...

Mutter. Gedankenimpuls zum Gründungstag der Schwestern von der göttlichen Vorsehung

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Mit der brasilianischen Schwester Marian Ambrosio auf einer der internationalen Konferenzen der Vorsehungsschwestern, an denen ich als Übersetzer teilgenommen und ich die mütterliche Seite der Schwestern selbst erfahren hatte (Foto: Privatarchiv) Im Eingangslied haben wir gerade gesungen: Mach Dein Boot bereit, und lass die Segel hochziehen. Mach Dein Herz bereit für die Gegenwart Gottes . Das Lied, das aus der Bilderwelt Indonesiens mit seinen vielen Sees und Meeren kommt, hebt einen Aspekt unserer Beziehung zu Gott hervor. Wir sind wie ein Boot, das auf Wetter und Wind angewiesen ist. Dass wir leben und weiter leben können, verdanken wir Gott, dem Ursprung des Lebens selbst. In diesem Festgottesdienst danken wir Gott für seinen Beistand in der langen Geschichte dieser Gemeinschaft, von seinem Gründungstag an bis heute. Es ist gut, zu Beginn dieser Feier eine kurze Stille zu halten, und die Gegenwart dessen zu spüren, der in unserer Mitte ist. Gedankenimpuls Vor ein Paar...

Der Christkönig und die Mission

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Ordensleute vor der Pfarrkirche Stella Maris, Nias (Indonesien) (Foto: Privatarchiv) Zu dem Evangelium, das wir eben gehört haben, gibt man gewöhnlich den Titel "die Rede Jesu über das Endgericht". Dann hat man schon vor Augen die Szene vom Hirtenleben, wenn der Hirt am Abend die Schafe von den Böcken trennt. Das kann dazu führen, daß man das Gewicht dieser Rede Jesu möglicherweise verkennt. Aber die eigentliche Botschaft dieser Gleichnisrede liegt in den Schlußsätzen: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan ... Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan, das habt ihr auch mir nicht getan . Und wenn man im Hinterkopf hat, daß dem Evangelisten Matthäus mit seinem Evangelium die Unterweisung der Gemeinde durch Katechese am Herzen liegt (vgl. Martini), dann bekommt diese Gleichnisrede noch ein anderes Gewicht. Es geht hier in erster Linie nicht mehr um die letzten Dinge und das Endgericht, sondern genau umgekehrt um das Leben ...

Ich habe getan, was ich konnte. Jetzt müßt ihr das Eure tun

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Franziskus-Gesichter Photo by RobertCheaib licensed under CC BY 1.0 Vor noch nicht langer Zeit erschien ein Buchlein mit dem Titel: Franziskus-Gesichter. Von Zeitgenossen betrachtet. Es ist von Autoren und Autorinnen von verschiedensten Berufen, Denominationen, und Lebenseinstellungen verfaßt, die vom Lebensweg des Heiligen fasziniert sind und sich in irgendeiner Weise von seinem Geist leiten lassen. Die einen sind von seiner mystischen Haltung und Vision der Schöpfung gegenüber fasziniert, die anderen von seiner geschwisterlichen Zärtlichkeit und Spiritualität. Franziskus mit vielen Gesichstern. Ihn zeigt nicht nur dieses Buchlein, sondern auch die immer mehr neueren Literatur über diesen Heiligen.

Friede auf der Erde, Friede bei den Menschen

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Mit den indonesischen Studenten in Münster, Westfalen (Foto: Privatarchiv) Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade Heute Abend kommen wir zusammen, um gemeinsam die Geburt Christi zu feiern.  Wir sind hierher gekommen mit der Bereitschaft miteinander zu begegnen, mit Gott auf einer Art und Weise Neues zu erfahren. Wir sind bereit, diese Gelegenheit als 'nur für Gott allein' feiern zu lassen. Wir lassen dem Herrn das Herz sich öffnen. Heute Abend singen wir wieder die Weihnachtslieder, die schon seit langem unsere Sehnsucht nach Gott heben. Und der Gesang der Engel "Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade" hören wir wieder im Evangelium. Ein unvergleichbarer Chor! Auf Erden ist Friede...! Ihr Chor hallt immer noch in unseren Ohren wider. Aber: Friede ist auf Erden?? Je länger wir diesen Gesang klingen lassen, desto mehr erregt er die Zweifel in uns. Als ob wi...